Banktest · UmweltBank · Stand August 2026

UmweltBank UmweltGiro im Test 2026

Die konsequenteste nachhaltige Bank im Vergleich: erstes Jahr kostenlos, danach 4,90 Euro monatlich — ohne Ausweichmöglichkeit über den Geldeingang.

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Auf einen Blick

Kontoführung Jahr 1
0,00 €
Ab Jahr 2
4,90 € / Monat
Mindestgeldeingang
keiner
Karten inklusive
girocard + Kreditkarte
Dispozins
9,05 % p. a.
Startprämie
150 € (100 € + 50 € NABU)
Gegründet
1997, Nürnberg
Rechtsform
börsennotierte AG

Angaben aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis der UmweltBank. Aktionsbedingungen können sich ändern. Stand 3. August 2026.

Nachhaltigkeit gegen Kosten abwägen

Der Rechner zeigt, was kostenlose Alternativen ohne Nachhaltigkeitsfokus stattdessen bieten.

Redaktion: girokonten-24.deAktualisiert: 3. August 2026Lesezeit: 9 Min.Anzeige / Affiliate-Links

Die UmweltBank aus Nürnberg ist seit 1997 börsennotiert und hat sich auf ein einziges Ziel spezialisiert: die Finanzierung ökologischer und sozialer Projekte. Windparks, Solaranlagen, Biobauernhöfe und nachhaltiger Wohnungsbau werden mit dem Kapital ihrer Kundinnen und Kunden finanziert — Investitionen in Kohle, Atomkraft, Gentechnik oder Rüstung schließt das Institut grundsätzlich aus. Ihr Girokonto, das UmweltGiro, ist die konsequenteste Umsetzung dieses Prinzips unter den zehn Neobanken und Filialbanken dieses Vergleichs.

Was kostet das UmweltGiro der UmweltBank?

Kurzantwort

Das erste Jahr ist komplett kostenlos, ab dem 13. Monat kostet die Kontoführung 4,90 Euro monatlich — dauerhaft, ohne Möglichkeit zur Befreiung. Anders als bei den meisten anderen Banken in diesem Vergleich gibt es keinen Mindestgeldeingang, der die Gebühr entfallen lässt: Die 58,80 Euro im Jahr fallen ab dem zweiten Jahr für jede Kundin und jeden Kunden gleich an, unabhängig vom Geldeingang. Ein Mindestgeldeingang oder eine bestimmte Anzahl an Buchungen wird für die Kontoführung selbst nicht verlangt — lediglich die Dauer der Kontoführung entscheidet über den Preis.

Das kostenlose erste Jahr eignet sich damit gut für einen ausgiebigen, risikofreien Test. Wer danach bleiben möchte, sollte die 4,90 Euro monatlich bewusst als Preis für die nachhaltige Ausrichtung der Bank einplanen — vergleichbar mit dem Modell von Tomorrow, nur bei einer etablierten, seit fast drei Jahrzehnten am Markt aktiven Bank.

Welche Karten gehören zum UmweltGiro?

UmweltGiro: Karten im Detail · Stand August 2026
KarteKostenBesonderheit
Digitale girocarddauerhaft kostenlosfür Android und Apple, sofort nutzbar
Physische girocard0 € bis Ende 2026danach 9 € im Jahr, Debit Mastercard aus recyceltem PVC
Kreditkarte Recyclingkunststoff0 € im 1. Jahr, danach 29 €Rückerstattung ab 2.500 € Jahresumsatz
Kreditkarte Holz0 € im 1. Jahr, danach 49 €Rückerstattung ab 7.500 € Jahresumsatz

Bemerkenswert ist, dass bei Kontoeröffnung automatisch sowohl eine girocard als auch eine Kreditkarte ausgegeben werden — Kunden müssen nichts separat beantragen. Die physische girocard besteht aus recyceltem PVC und funktioniert als Debit-Mastercard sowohl im klassischen Girocard-Netz als auch weltweit im Mastercard-Verbund. Bei ausreichendem Kartenumsatz gibt es zudem eine teilweise Rückerstattung der Kreditkarten-Jahresgebühr.

Wie komme ich an Bargeld?

Kurzantwort

Mit der Mastercard Kreditkarte unbegrenzt kostenlos in Euro innerhalb der EU und des EWR, im Einzelhandel zusätzlich mit beiden Karten beim Einkauf. Außerhalb der EU und des EWR sowie bei Abhebungen in Fremdwährung fällt ein Auslandseinsatzentgelt von 1,5 Prozent des Umsatzes an. Ein eigenes Automatennetz betreibt die UmweltBank als reine Direktbank nicht — die Bargeldversorgung läuft über die Kartennetze von Mastercard und über die Möglichkeit, im Einzelhandel an der Kasse Bargeld zu erhalten.

Bargeld einzahlen ist bei der UmweltBank nicht vorgesehen — ein typischer Nachteil reiner Direktbanken, den sie mit der Consorsbank oder DKB teilt. Wer regelmäßig Scheine einzahlen muss, sollte ein Zweitkonto bei einer Bank mit Filial- oder Automatenzugang wie Santander BestGiro oder 1822direkt in Betracht ziehen.

Was bekommen Neukunden bei der UmweltBank?

Bei Kontoeröffnung zahlt die UmweltBank eine Startprämie von 150 Euro — allerdings nicht vollständig ans eigene Konto. Davon werden 100 Euro dem neuen Girokonto gutgeschrieben, die restlichen 50 Euro spendet die Bank an den NABU e. V. für die Renaturierung von Flüssen. Diese Konstruktion ist im Markt ungewöhnlich: Ein Teil der üblichen Neukundenprämie fließt direkt in ein konkretes Umweltprojekt, statt vollständig als Bargeld ausgezahlt zu werden.

Wie hoch ist der Dispozins?

Mit 9,05 Prozent liegt die UmweltBank im mittleren Bereich — teurer als C24 mit 7,49 Prozent oder comdirect mit 8,65 Prozent, aber günstiger als die meisten großen Filialbanken wie Commerzbank oder Deutsche Bank mit fast 12 Prozent. Bei Kontoeröffnung führt die UmweltBank eine Schufa-Abfrage durch, die bei negativer Bonität zu einer Ablehnung führen kann.

Nachhaltigkeit gegen Kosten abwägen

58,80 Euro im Jahr für ein konsequent nachhaltiges Konto — der Rechner zeigt, was kostenlose Alternativen stattdessen bieten.

Zum Vergleichsrechner

UmweltBank oder Tomorrow — beide nachhaltig, aber unterschiedlich

Beide Banken richten sich an Menschen, denen die Verwendung ihrer Einlagen wichtig ist. Die Unterschiede liegen im Detail:

UmweltBank gegen Tomorrow
KriteriumUmweltBankTomorrow
Gegründet19972018
Rechtsformbörsennotierte AG, eigene BanklizenzPartnerbank im Hintergrund
Kontoführung nach Einführungsphase4,90 € / Monat0 bis 17,90 € je Modell
Erstes Jahrkostenlosje nach Modell
Kreditkarte inklusiveautomatisch, ohne Antragnicht Standard
girocardjanein
Geschäftsmodellausschließlich ökologische/soziale KreditvergabeAusschluss klimaschädlicher Investitionen

Kurz gefasst: Die UmweltBank ist die etabliertere, traditionsreichere Adresse mit eigener Banklizenz und automatisch inkludierten Karten, Tomorrow die jüngere, stärker app-fokussierte Alternative. Preislich unterscheiden sich beide je nach gewähltem Modell nur graduell.

Für die UmweltBank spricht

  • Konsequenteste nachhaltige Kreditvergabe unter den Vergleichsbanken
  • Erstes Jahr komplett kostenlos zum risikofreien Test
  • girocard und Kreditkarte automatisch bei Kontoeröffnung, ohne separaten Antrag
  • 150 Euro Startprämie, davon 50 Euro als Spende an den NABU
  • Etablierte, börsennotierte Bank seit 1997
  • Unbegrenzt kostenlos Bargeld abheben in Euro innerhalb EU/EWR

Gegen die UmweltBank spricht

  • Keine Möglichkeit, die 4,90 Euro monatlich ab Jahr 2 zu umgehen
  • Bargeld einzahlen nicht möglich
  • Physische Karten werden ab 2027 kostenpflichtig
  • Schufa-Abfrage bei Eröffnung, kritisch bei negativer Bonität
  • 1,5 % Auslandseinsatzentgelt außerhalb EU/EWR

Für wen eignet sich das UmweltGiro?

Für alle, denen die konkrete Verwendung ihres Geldes wichtiger ist als der letzte Euro Kontoführungsgebühr — und die das bei einer etablierten, seit Jahrzehnten im nachhaltigen Segment aktiven Bank umgesetzt haben möchten. Rein finanziell betrachtet gibt es günstigere Alternativen: DKB, C24 Smart und norisbank bieten mehr Leistung zu niedrigeren oder keinen Kosten. Wer Nachhaltigkeit als Kaufkriterium ernst nimmt und transparent belegt sehen möchte, findet beim UmweltGiro eines der glaubwürdigsten Angebote im deutschen Markt.

Wie transparent legt die UmweltBank ihre Kreditvergabe offen?

Kurzantwort

Sehr transparent — die UmweltBank veröffentlicht regelmäßig, in welche konkreten Projekte investiert wird. Im Jahr 2024 flossen nach Angaben der Bank rund 3.143 Millionen Euro in nachhaltige Vorhaben. Ein unabhängiger Umweltrat begleitet und kontrolliert die Kreditvergabekriterien, sodass die Entscheidung, welche Projekte finanziert werden, nicht allein im Ermessen der Geschäftsführung liegt. Diese Kombination aus klaren Ausschlusskriterien und externer Kontrolle unterscheidet die UmweltBank von Banken, die sich lediglich als „grün" positionieren, ohne die Kreditvergabe entsprechend offenzulegen.

Welche Projekte werden konkret finanziert?

Der Schwerpunkt liegt auf vier Bereichen: Windkraft- und Solaranlagen zur Energiewende, ökologische Landwirtschaft und Biobauernhöfe, nachhaltiges Bauen einschließlich energieeffizienter Wohngebäude, sowie soziale Infrastruktur wie Kindergärten und bezahlbarer Wohnraum. Ausgeschlossen sind grundsätzlich Kohle, Atomkraft, Gentechnik und Rüstungsindustrie — diese Ausschlusskriterien gelten unabhängig von der Rentabilität einzelner Projekte in diesen Branchen.

Wie unterscheidet sich die UmweltBank von konventionellen Banken bei der Geldverwendung?

Bei klassischen Filialbanken wie der Commerzbank oder Deutschen Bank ist für Kontoinhaberinnen und -inhaber in der Regel nicht nachvollziehbar, in welche Branchen ihre Einlagen über das Kreditgeschäft der Bank fließen. Die UmweltBank kehrt dieses Prinzip um: Die Mittelverwendung ist das zentrale Verkaufsargument und wird aktiv kommuniziert, nicht nur auf Nachfrage offengelegt. Wer Wert auf diese Transparenz legt, findet hier eine der konsequentesten Umsetzungen am deutschen Markt.

Was kostet die SecureGo-App und wie funktioniert das Online-Banking?

Für die Freigabe von Überweisungen und anderen Bankgeschäften nutzt die UmweltBank das TAN-Verfahren SecureGo plus, das als kostenlose App auf dem Smartphone installiert wird. Das Verfahren erfüllt die Anforderungen der starken Kundenauthentifizierung nach EU-Zahlungsrecht und ist mit den TAN-Apps anderer Banken vergleichbar. Eine papierbasierte TAN-Liste bietet die UmweltBank als reine Direktbank nicht an.

Wie schneidet die UmweltBank bei einer Gesamtwirtschaftsbetrachtung ab?

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Kostenfolgen über mehrere Jahre. Wer das UmweltGiro drei Jahre führt, zahlt im ersten Jahr nichts, danach für 24 Monate je 4,90 Euro — insgesamt 117,60 Euro über drei Jahre. Bei einem bedingungslos kostenlosen Konto wie C24 Smart fielen im gleichen Zeitraum 0 Euro an. Der Unterschied von rund 118 Euro über drei Jahre ist der Preis, den Kundinnen und Kunden für die konsequente Nachhaltigkeitsausrichtung der UmweltBank zahlen — eine Entscheidung, die jeder für sich selbst rational abwägen muss.

Kann ich das Girokonto mit weiteren UmweltBank-Produkten kombinieren?

Ja, naheliegend ist die Kombination mit dem UmweltBank Tagesgeld, das ebenfalls nachhaltig angelegt wird und zeitweise mit attraktiven Aktionszinsen für Neukundinnen und -kunden wirbt. Ebenso bietet die Bank Fondssparpläne für nachhaltige Investmentfonds und ETFs an. Wer sein gesamtes Bankgeschäft konsequent nach Nachhaltigkeitskriterien ausrichten möchte, kann bei der UmweltBank Girokonto, Tagesgeld und Wertpapiersparen in einem Zugang bündeln.

Wie streng ist die Schufa-Prüfung bei der UmweltBank?

Bei der Kontoeröffnung führt die UmweltBank wie praktisch jede Bank eine Schufa-Abfrage durch. Anders als bei manchen Neobanken mit vereinfachter Bonitätsprüfung kann eine deutlich negative Bonitätsauskunft bei der UmweltBank zu einer Ablehnung führen. Wer aus diesem Grund Sorge vor einer Ablehnung hat, sollte alternativ ein Basiskonto in Betracht ziehen, auf das nach dem Zahlungskontengesetz unabhängig von der Bonität ein gesetzlicher Anspruch besteht — allerdings ohne den nachhaltigen Fokus und ohne die automatisch inkludierten Karten des UmweltGiro.

Was passiert mit dem Startguthaben bei vorzeitiger Kontoschließung?

Die Startprämie von 150 Euro — davon 100 Euro auf dem Konto und 50 Euro als NABU-Spende — ist an eine gewisse Mindestlaufzeit des Kontos gebunden. Details zu den genauen Bedingungen, etwa ob und in welcher Höhe die Prämie bei sehr kurzer Kontonutzung zurückgefordert werden kann, sollten vor der Eröffnung in den aktuellen Aktionsbedingungen der Bank nachgelesen werden, da sich solche Feinregelungen ändern können.

Wie berichtet die UmweltBank über ihre Klimawirkung?

Als börsennotiertes Unternehmen veröffentlicht die UmweltBank regelmäßig Geschäftsberichte, die neben klassischen Finanzkennzahlen auch die ökologische Wirkung der finanzierten Projekte ausweisen — etwa die Menge an vermiedenen CO2-Emissionen oder die Anzahl geförderter Wohneinheiten im nachhaltigen Wohnungsbau. Diese Berichterstattung unterliegt keiner einheitlichen gesetzlichen Norm, wird aber von der Bank selbst als zentrales Transparenzinstrument kommuniziert. Wer die Wirkung im Detail nachvollziehen möchte, findet entsprechende Berichte auf der Website der Bank.

UmweltBank oder ein klassisches Konto plus eigene Spende?

Eine berechtigte Überlegung: Wer 58,80 Euro im Jahr für das UmweltGiro zahlt, könnte alternativ ein bedingungslos kostenloses Konto wie C24 nutzen und denselben Betrag jährlich direkt an eine Umweltorganisation spenden. Der Unterschied liegt in der Wirkungsweise: Eine Spende finanziert gemeinnützige Projekte einmalig, während das Kapital auf dem UmweltGiro über die gesamte Kontolaufzeit hinweg als Kreditgrundlage für nachhaltige Projekte dient — die Wirkung ist also nicht identisch, auch wenn der jährliche Betrag ähnlich hoch sein kann. Welche Form der Unterstützung persönlich sinnvoller erscheint, ist letztlich eine individuelle Wertentscheidung.

Wie reagiert die UmweltBank auf Kritik an „Greenwashing" in der Finanzbranche?

Der Vorwurf des Greenwashings — also einer nachhaltigen Außendarstellung ohne entsprechende Substanz — trifft die Finanzbranche insgesamt zunehmend häufig. Die UmweltBank begegnet dieser Kritik durch eine vollständige Fokussierung des Geschäftsmodells auf nachhaltige Kreditvergabe, statt Nachhaltigkeit lediglich als eines von mehreren Produktmerkmalen zu bewerben. Ob diese Ausrichtung im Einzelfall den eigenen Ansprüchen an Nachhaltigkeit entspricht, sollten interessierte Kundinnen und Kunden anhand der veröffentlichten Geschäftsberichte und Projektbeispiele selbst prüfen, statt sich allein auf Werbeaussagen zu verlassen.

Wie fügt sich das UmweltGiro in eine umfassendere Finanzplanung ein?

Für viele Kundinnen und Kunden ist das UmweltGiro kein isoliertes Produkt, sondern Teil einer bewussten Entscheidung, das eigene Bankgeschäft insgesamt nachhaltiger auszurichten. Wer zusätzlich Rücklagen aufbaut oder regelmäßig spart, kann dafür das ebenfalls nachhaltig anlegende UmweltBank Tagesgeld nutzen und so Girokonto und Ersparnisse konsequent unter demselben Nachhaltigkeitsanspruch führen — ein Vorteil gegenüber einer Kombination aus einer konventionellen Bank für das Girokonto und einer separaten nachhaltigen Geldanlage.

Wer diesen Weg konsequent zu Ende denkt, kann zusätzlich die nachhaltigen Fondssparpläne der UmweltBank nutzen, um auch langfristige Geldanlagen nach denselben Ausschlusskriterien wie das Girokonto auszurichten. Damit lässt sich das gesamte private Finanzleben — laufendes Konto, kurzfristige Rücklage und langfristiger Vermögensaufbau — bei einem einzigen Institut bündeln, das durchgängig nach denselben ökologischen und sozialen Maßstäben arbeitet. Für Menschen, denen diese Konsistenz wichtiger ist als die letzten Prozentpunkte Rendite oder die niedrigste Kontoführungsgebühr, ist das ein Argument, das über den reinen Kostenvergleich hinausgeht.

Häufige Fragen

Ist das UmweltGiro der UmweltBank kostenlos?

Im ersten Jahr ja, komplett. Ab dem 13. Monat kostet die Kontoführung 4,90 Euro monatlich, also 58,80 Euro im Jahr — dauerhaft und ohne Möglichkeit, das über einen Geldeingang zu umgehen.

Welche Karten gehören zum UmweltGiro?

Automatisch bei Kontoeröffnung eine digitale und physische girocard (Debit Mastercard aus recyceltem PVC) sowie eine Kreditkarte aus Recyclingkunststoff oder Holz. Beide Kreditkarten sind im ersten Jahr kostenlos, danach 29 beziehungsweise 49 Euro im Jahr.

Wie finanziert die UmweltBank ihre Kredite?

Ausschließlich über ökologische und soziale Projekte wie Windparks, Solaranlagen, Biobauernhöfe und nachhaltigen Wohnungsbau. Investitionen in Kohle, Atomkraft, Gentechnik oder Rüstung sind ausgeschlossen.

Was ist die 150-Euro-Startprämie der UmweltBank?

100 Euro werden dem neuen Girokonto gutgeschrieben, die restlichen 50 Euro spendet die UmweltBank an den NABU e. V. für die Renaturierung von Flüssen.

Kann ich bei der UmweltBank Bargeld einzahlen?

Nein, das ist bei dieser reinen Direktbank nicht vorgesehen. Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss, sollte ein Zweitkonto bei einer Bank mit Filial- oder Automatenzugang wie Santander oder 1822direkt in Betracht ziehen.

UmweltBank oder Tomorrow — welche nachhaltige Bank ist besser?

Die UmweltBank ist die etabliertere Adresse mit eigener Banklizenz seit 1997 und automatisch inkludierten Karten. Tomorrow ist jünger und app-fokussierter. Preislich unterscheiden sich beide je nach gewähltem Modell nur graduell.

Wie viel Geld hat die UmweltBank zuletzt in nachhaltige Projekte investiert?

Im Jahr 2024 flossen nach Angaben der Bank rund 3.143 Millionen Euro in nachhaltige Vorhaben wie Windkraft, Solaranlagen, ökologische Landwirtschaft und nachhaltigen Wohnungsbau.

Kontrolliert jemand die Kreditvergabekriterien der UmweltBank?

Ja, ein unabhängiger Umweltrat berät und kontrolliert die Kriterien für die Kreditvergabe — die Entscheidung liegt damit nicht allein im Ermessen der Geschäftsführung.

Was kostet das UmweltGiro über drei Jahre gerechnet?

Insgesamt rund 117,60 Euro: das erste Jahr kostenlos, danach 24 Monate zu je 4,90 Euro. Bei einem bedingungslos kostenlosen Konto wie C24 wären es 0 Euro im gleichen Zeitraum.

Wie streng prüft die UmweltBank die Bonität?

Wie praktisch jede Bank führt sie bei Kontoeröffnung eine Schufa-Abfrage durch. Eine deutlich negative Bonitätsauskunft kann zur Ablehnung führen. Alternativ besteht Anspruch auf ein gesetzliches Basiskonto unabhängig von der Bonität.

Muss ich das Startguthaben zurückzahlen, wenn ich früh kündige?

Die 150-Euro-Prämie ist üblicherweise an eine Mindestlaufzeit gebunden. Die genauen Bedingungen für eine mögliche Rückforderung bei sehr kurzer Nutzung stehen in den aktuellen Aktionsbedingungen der Bank.

Ist die UmweltBank ein Beispiel für Greenwashing?

Im Unterschied zu Banken, die Nachhaltigkeit nur als Werbemerkmal nutzen, richtet die UmweltBank ihr gesamtes Kreditgeschäft danach aus und legt die Mittelverwendung offen. Eine eigene Prüfung anhand der veröffentlichten Berichte bleibt trotzdem sinnvoll.

Kann ich bei der UmweltBank auch nachhaltig sparen, nicht nur ein Girokonto führen?

Ja, über das UmweltBank Tagesgeld lassen sich auch Ersparnisse nachhaltig anlegen. Girokonto und Sparkonto folgen damit demselben Nachhaltigkeitsanspruch, statt ihn nur bei einem der beiden Produkte umzusetzen.

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