Banktest · Postbank · Stand August 2026

Postbank Girokonto im Test 2026

Das günstige Giro direkt ist Geschichte — nach der großen Kontoumstellung 2025/2026 zeigen wir, welches Postbank-Modell heute noch kostenlos bleibt.

Jetzt Girokonten vergleichen

Auf einen Blick

Giro pur kostenlos ab
900 € Geldeingang
Sonst
5,90 € / Monat
Giro plus
5,90 bis 6,90 € (nie kostenlos)
Giro extra plus kostenlos ab
3.000 €
Dispozins
rund 11,5 bis 12 %
Automatennetz
rund 20.000 Kontaktpunkte
Eigene Filialen
rund 320 (sinkend)
Muttergesellschaft
Deutsche Bank

Angaben aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Postbank. Mehrere Kontomodelle wurden 2025/2026 umgestellt. Stand 3. August 2026.

Postbank gegen die Alternativen

Nach den Preiserhöhungen 2025/2026 lohnt sich der Vergleich mit günstigeren Direktbanken.

Redaktion: girokonten-24.deAktualisiert: 3. August 2026Lesezeit: 10 Min.Anzeige / Affiliate-Links

Die Postbank ist mit rund zwölf Millionen Kundinnen und Kunden eine der größten Banken Deutschlands und gehört zur Deutsche-Bank-Gruppe. Bekannt wurde sie durch ihre Herkunft aus der Deutschen Post — bis heute ist ihr Filial- und Servicenetz eng mit Postfilialen verzahnt. Wer gerade jetzt über ein Postbank-Konto nachdenkt, sollte allerdings eine einschneidende Umstellung kennen, die 2025 begann und 2026 abgeschlossen wurde.

Was hat sich beim Postbank Girokonto 2025/2026 verändert?

Kurzantwort

Die Postbank hat ihr langjähriges Basiskonto „Giro direkt“ für 1,90 Euro monatlich abgeschafft und durch teurere Modelle ersetzt. Seit Februar 2025 ist Giro direkt für Neukunden nicht mehr erhältlich. Rund fünf Millionen Bestandskunden erhielten 2025 und Anfang 2026 Schreiben mit der Bitte, einem Wechsel in das Nachfolgemodell „Giro plus“ zuzustimmen — dort kostet die Kontoführung 5,90 Euro monatlich bei mindestens 1.000 Euro Geldeingang, sonst 6,90 Euro. Aus 1,90 Euro werden im ungünstigsten Fall damit 6,90 Euro — mehr als eine Verdreifachung. Wer der Umstellung nicht zustimmt, bleibt zunächst im alten Vertrag, wie die Verbraucherzentrale Hamburg bestätigt.

Auch das Premium-Modell „Giro extra plus“ wurde teurer: Zum 1. April 2026 stieg die Kontoführungsgebühr von 10,90 auf 11,90 Euro monatlich, kostenlos bleibt es weiterhin ab 3.000 Euro Geldeingang. Zusätzlich kostet eine zweite Debitkarte seit Oktober 2025 sechs Euro im Jahr — vorher war sie bei Gemeinschaftskonten kostenlos.

Welches Postbank-Konto ist heute die günstigste Wahl?

Kurzantwort

Das Modell „Giro pur“ — kostenlos ab 900 Euro monatlichem Geldeingang, sonst 5,90 Euro im Monat. Anders als beim alten Giro direkt ist hier also tatsächlich eine gebührenfreie Kontoführung möglich, allerdings an einen höheren Mindestgeldeingang gebunden als bei den meisten Direktbanken. Schülerinnen, Studierende, Auszubildende sowie Teilnehmende am Bundesfreiwilligendienst oder freiwilligen sozialen Jahr erhalten das Konto unabhängig vom Geldeingang kostenlos, sofern sie einen entsprechenden Nachweis hochladen.

Postbank Kontomodelle im Überblick · Stand August 2026
ModellKontoführungBedingung
Giro start direkt0,00 €bis 21 Jahre
Giro pur0,00 €900 € Geldeingang oder Ausbildungsnachweis
Giro pur sonst5,90 € / Monat
Giro plus5,90 € / Monat1.000 € Geldeingang (sonst 6,90 €)
Giro extra plus0,00 €3.000 € Geldeingang
Giro extra plus sonst11,90 € / Monat
Giro basis4,90 € / Monatnur Guthabenbasis

Bemerkenswert: Giro plus ist im Unterschied zu allen anderen Modellen niemals wirklich kostenlos — selbst mit erfülltem Geldeingang bleiben 5,90 Euro monatlich bestehen, nur die Alternative ohne Geldeingang ist mit 6,90 Euro teurer. Wer ein kostenloses Postbank-Konto möchte, muss auf Giro pur oder — bei entsprechend hohem Geldeingang — Giro extra plus ausweichen.

Wofür lohnt sich Giro extra plus trotz der Preiserhöhung?

Das Premium-Modell bietet als einziges der drei Hauptmodelle weiterhin kostenfreie Bar-Ein- und -auszahlungen am Schalter — ein Vorteil für alle, die regelmäßig in der Filiale Bargeld bewegen. Zusätzlich sind bis zu drei digitale Unterkonten („Pockets“) mit eigener IBAN enthalten, vergleichbar mit den Pockets von C24. Wer die 3.000 Euro Geldeingang erreicht, bekommt damit ein umfassendes Filialkonto ohne Grundgebühr.

Wie gut ist die Bargeldversorgung der Postbank?

Bargeld bei der Postbank
WegDetails
Cash Grouprund 9.000 Automaten, kostenlos
VerbundDeutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Postbank
Gesamte Kontaktpunkterund 20.000 inklusive Partnernetz
Cardpoint-Automatenan Bahnhöfen, Flughäfen, Tankstellen, kostenlos
Bargeld einzahlenan Automaten mit Cash Recycler
Weltweit (Deutsche-Bank-Gruppe)Partnerbanken in mehreren Ländern

Mit rund 9.000 eigenen und Cash-Group-Automaten sowie zusätzlichen Cardpoint-Standorten an Bahnhöfen und Flughäfen zählt die Postbank zu den am besten mit Bargeld versorgten Banken im gesamten Vergleich — vergleichbar mit der 1822direkt über das Sparkassennetz.

Was passiert mit dem Filialnetz?

Ein Punkt, der bei der Kontowahl mitschwingen sollte: Das eigene Filialnetz der Postbank schrumpft spürbar — von rund 550 eigenen Finanzcentern auf nur noch etwa 320 bis Mitte 2026. Ergänzend bestehen weiterhin rund 4.400 Partnerfilialen der Deutschen Post, die aber nicht den vollen Beratungsumfang eigener Finanzcenter bieten. Wer beim Girokonto bewusst auf persönliche Beratung setzt, sollte prüfen, ob in der eigenen Region noch ein Finanzcenter erreichbar ist.

Vor der Kontoentscheidung genau vergleichen

Nach der Umstellung 2025/2026 lohnt sich ein Blick auf die Alternativen — der Rechner zeigt die aktuellen Konditionen aller Banken.

Zum Vergleichsrechner

Wie hoch ist der Dispozins?

Je nach Kontomodell liegt der Dispozins zwischen rund 11,5 und 12 Prozent — damit deutlich über den günstigsten Adressen im Vergleich wie C24 mit 7,49 Prozent oder comdirect mit 8,65 Prozent. Für Menschen, die den Dispo regelmäßig nutzen, ist die Postbank keine günstige Wahl.

Postbank oder DKB — was ist die bessere Alternative?

Postbank Giro pur gegen DKB
KriteriumPostbank Giro purDKB
Mindestgeldeingang900 €700 €
Kontoführung sonst5,90 € / Monat4,50 € / Monat
Filialnetzrund 320 eigene Standortekeines
Bargeld einzahlenan Automaten möglichstark eingeschränkt
Fremdwährungsentgeltnicht ausgewiesen0 % (Aktivstatus)
Dispozinsrund 11,5 %günstiger

Fazit: Wer Filialzugang und Bargeldeinzahlung schätzt, findet bei der Postbank ein solides, wenn auch nicht günstiges Angebot. Wer rein digital bankt und Wert auf niedrige Kosten legt, ist bei der DKB oder anderen Direktbanken besser aufgehoben.

Für die Postbank spricht

  • Mit Giro pur seit der Umstellung wieder ein echtes Gratis-Modell verfügbar
  • Sehr gute Bargeldversorgung mit rund 20.000 Kontaktpunkten
  • Filialzugang trotz schrumpfendem Netz weiterhin vorhanden
  • Giro extra plus mit kostenfreier Bareinzahlung am Schalter
  • Teil der finanzstarken Deutsche-Bank-Gruppe

Gegen die Postbank spricht

  • Umfassende Preiserhöhungen 2025/2026 bei praktisch allen Kontomodellen
  • Giro plus ist niemals wirklich kostenlos, nur unterschiedlich teuer
  • Filialnetz schrumpft deutlich, von rund 550 auf etwa 320 Standorte
  • Dispozins mit rund 11,5 bis 12 % im oberen Marktbereich
  • Zweite Debitkarte kostet seit Oktober 2025 sechs Euro im Jahr

Für wen eignet sich das Postbank-Konto?

Am ehesten für Menschen mit hohem, verlässlichem Geldeingang, die gleichzeitig Wert auf Filialzugang und Bargeldeinzahlung legen — etwa Selbstständige mit gelegentlichem Bareinnahmen oder Kundschaft, die persönliche Beratung schätzt. Für alle anderen lohnt sich angesichts der jüngsten Preiserhöhungen ein genauer Vergleich mit Direktbanken wie DKB oder C24 Smart, die bei niedrigeren Kosten oft mehr Leistung bieten.

Was ist, wenn ich der Kontoumstellung nicht zustimme?

Kurzantwort

Sie bleiben zunächst im alten Vertrag mit den bisherigen Konditionen. Die Postbank kann Vertragsänderungen nicht ohne Ihre aktive Zustimmung durchsetzen — das hat der Bundesgerichtshof in einem grundlegenden Urteil zu Bankentgelten klargestellt. Praktisch bedeutet das: Wer die Schreiben zur Kontoumstellung ignoriert oder aktiv widerspricht, führt sein bisheriges Konto zu den alten Konditionen weiter. Die Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt ausdrücklich, sich nicht zu einer schnellen Zustimmung drängen zu lassen und zunächst die eigene Situation in Ruhe zu prüfen.

Allerdings ist unklar, wie lange die Postbank alte Vertragsmodelle wie „Giro direkt" technisch und organisatorisch aufrechterhalten wird — die Bank hat in ihren Schreiben nicht spezifiziert, was mittelfristig mit nicht umgestellten Konten passiert. Wer langfristige Planungssicherheit möchte, sollte die eigenen Konditionen im Blick behalten und bei Unklarheit direkt bei der Bank nachfragen.

Was bedeutet die Zugehörigkeit zur Deutsche-Bank-Gruppe konkret?

Die Postbank ist seit 2010 Teil der Deutsche Bank AG, agiert im Alltag aber weiterhin unter eigener Marke und mit eigenem Filialnetz. Für Kundinnen und Kunden zeigt sich die Konzernzugehörigkeit vor allem beim Automatenzugang: Die Cash Group, der beide Institute gemeinsam mit Commerzbank und HypoVereinsbank angehören, funktioniert unabhängig davon, ob Sie ein Postbank- oder ein Deutsche-Bank-Konto führen. Wer beide Banken vergleicht, sollte deshalb wissen, dass sich der Automatenzugang kaum unterscheidet — die Unterschiede liegen bei Kontoführung, Kartenausstattung und Filialservice.

Wie funktionieren die neuen Pockets bei Giro plus und Giro extra plus?

Mit der Kontoumstellung hat die Postbank bis zu drei digitale Unterkonten eingeführt, die als „Pockets" bezeichnet werden — jedes mit eigener IBAN. Das Prinzip ähnelt den Pockets von C24: Geld lässt sich gezielt für einzelne Zwecke wie Rücklagen, ein Sparziel oder ein gemeinsames Projekt separieren, ohne ein zusätzliches Konto eröffnen zu müssen. Anders als bei C24 ist diese Funktion bei der Postbank allerdings nicht im kostenlosen Basismodell enthalten, sondern nur in den kostenpflichtigen Modellen Giro plus und Giro extra plus.

Postbank oder 1822direkt — welches Konto punktet bei der Bargeldversorgung?

Postbank gegen 1822direkt: Bargeldversorgung im Detail
KriteriumPostbank1822direkt
Automatennetzrund 9.000 (Cash Group)rund 22.000 (Sparkassen)
Zusätzliche KontaktpunkteCardpoint, rund 20.000 gesamtnicht in gleichem Umfang
Filialberatungrund 320 eigene Standortekeine, reine Direktbank
Bargeld einzahlenCash Recycler an Automatenüber Sparkassen-Automaten
Kontoführung kostenlos ab900 €bei Geldeingang, ohne feste Zahl

Beide Banken zählen zu den am besten mit Bargeld versorgten Adressen im gesamten Vergleich. Die 1822direkt hat mit rund 22.000 Sparkassen-Automaten das größere reine Automatennetz, die Postbank punktet mit ihrem verbleibenden Filialnetz für persönliche Beratung — ein Vorteil, den die 1822direkt als reine Direktbank nicht bietet.

Was sollten Bestandskunden jetzt konkret tun?

  1. Aktuellen Vertrag prüfen. Loggen Sie sich ins Online-Banking ein und sehen Sie nach, welches Kontomodell aktuell gilt und welche Gebühren tatsächlich abgebucht werden.
  2. Nicht überstürzt zustimmen. Ein Wechselschreiben verlangt keine sofortige Reaktion — prüfen Sie in Ruhe, ob das neue Modell tatsächlich zu Ihrer Nutzung passt.
  3. Geldeingang realistisch einschätzen. Erreichen Sie die 900 Euro für Giro pur sicher? Falls nicht, lohnt ein Vergleich mit anderen Banken, bevor Sie einer teureren Alternative zustimmen.
  4. Alternativen einplanen. Der gesetzliche Kontowechselservice macht einen kompletten Wechsel zu einer anderen Bank binnen zwölf Geschäftstagen möglich, falls sich das lohnt.

Wie hat sich die Kritik an der Postbank-Umstellung entwickelt?

Verbraucherschützerinnen und -schützer haben die Kommunikationsstrategie der Postbank während der Kontoumstellung mehrfach kritisiert. Bemängelt wurde insbesondere, dass die Schreiben an Bestandskunden nicht klar offenlegten, was bei Nichtzustimmung geschieht, und dass der zeitliche Druck durch enge Fristen — etwa der 31. März 2026 für die Zustimmung zum Wechsel von Giro direkt zu Giro plus — als Verkaufsdruck wahrgenommen wurde. Die Postbank selbst begründete die Änderungen mit gestiegenen Betriebskosten und einem erweiterten Leistungsumfang der neuen Modelle.

Was bedeutet die Umstellung für langjährige Bestandskundschaft?

Besonders betroffen sind Kundinnen und Kunden, die ihr Postbank-Konto bereits vor vielen Jahren zu sehr günstigen historischen Konditionen eröffnet haben. Für sie bedeutet ein Wechsel zu einem der neuen Modelle in vielen Fällen eine deutliche prozentuale Kostensteigerung, selbst wenn die absolute Summe zunächst gering erscheint. Wer seit Jahren treu bei der Postbank ist, sollte die eigene Situation deshalb besonders sorgfältig prüfen, statt automatisch der bequemsten Empfehlung im Schreiben zu folgen.

Wie funktioniert die Vorteilswelt der Postbank?

Alle Kontomodelle außer dem historischen Giro direkt gewähren Zugang zur „Postbank Vorteilswelt" — einem Rabattprogramm mit über 100 wechselnden Partnerangeboten, etwa von Reiseanbietern, Elektronikhändlern oder Sportmarken. Giro-pur-Kundinnen und -Kunden erhalten zusätzlich Sonderkonditionen wie einen Rabatt auf Konzerttickets bestimmter Veranstaltungspartner. Der Wert dieser Rabatte hängt stark vom individuellen Konsumverhalten ab und sollte nicht das Hauptkriterium der Kontowahl sein.

Postbank oder Targobank — zwei mittelgroße Adressen im Vergleich

Postbank Giro pur gegen Targobank Online-Konto
KriteriumPostbank Giro purTargobank Online-Konto
Mindestgeldeingang900 €600 €
Kontoführung sonst5,90 € / Monat3,95 € / Monat
Filialzugangja, rund 320 Standorteeingeschränkt
Dispo-Freigrenzekeine200 € zinsfrei
Bargeld einzahlenan Cash-Recycler-Automatenan rund 300 Automaten

Für Menschen mit niedrigerem Geldeingang und Wunsch nach einer Dispo-Freigrenze ist die Targobank die günstigere Option. Wer dagegen Wert auf ein größeres Filialnetz legt und den 900-Euro-Geldeingang sicher erreicht, findet bei der Postbank ein umfassenderes Leistungspaket.

Wie transparent informiert die Postbank über künftige Preisänderungen?

Nach den Erfahrungen der Umstellung 2025/2026 lohnt sich für Postbank-Kundschaft ein regelmäßiger Blick ins Online-Postfach: Preisänderungen werden dort sowie postalisch mit mindestens zwei Monaten Vorlauf angekündigt, wie es das Bürgerliche Gesetzbuch für alle Banken vorschreibt. Wer diese Mitteilungen ungelesen lässt, verpasst unter Umständen die Frist für ein Sonderkündigungsrecht. Es empfiehlt sich daher, Benachrichtigungen aus dem Online-Banking nicht routinemäßig zu ignorieren, insbesondere in Phasen, in denen ein Institut sein Kontenportfolio sichtbar umstrukturiert.

Was können Sie aus der Postbank-Umstellung für die eigene Kontowahl lernen?

Der Fall der Postbank zeigt exemplarisch, dass eine einmal getroffene Kontoentscheidung nicht dauerhaft gilt, ohne gelegentlich überprüft zu werden. Selbst bei etablierten Großbanken können sich Konditionen innerhalb kurzer Zeit erheblich verschlechtern. Ein jährlicher Konditionen-Check, wie er unter Girokonto-Vergleich beschrieben wird, hilft dabei, solche Änderungen frühzeitig zu erkennen, statt sie erst über eine höhere Kontoabbuchung zu bemerken.

Häufige Fragen

Was hat sich beim Postbank Girokonto 2025 und 2026 geändert?

Die Postbank hat das günstige Basiskonto „Giro direkt“ für 1,90 Euro monatlich abgeschafft. Bestandskunden wurden zum teureren „Giro plus“ (5,90 bis 6,90 Euro) migriert, und das Premium-Modell „Giro extra plus“ stieg zum 1. April 2026 von 10,90 auf 11,90 Euro.

Welches Postbank-Konto ist aktuell kostenlos?

„Giro pur“ ist ab 900 Euro monatlichem Geldeingang kostenlos, sonst kostet es 5,90 Euro monatlich. Schüler, Studierende und Auszubildende erhalten es unabhängig vom Geldeingang mit entsprechendem Nachweis kostenlos.

Ist Giro plus jemals kostenlos?

Nein. Mit mindestens 1.000 Euro Geldeingang kostet es 5,90 Euro monatlich, ohne Geldeingang 6,90 Euro — eine echte Gebührenfreiheit gibt es bei diesem Modell nicht.

Wie gut ist die Bargeldversorgung bei der Postbank?

Sehr gut: rund 9.000 Automaten der Cash Group plus zusätzliche Cardpoint-Standorte an Bahnhöfen und Flughäfen ergeben insgesamt etwa 20.000 Kontaktpunkte für Bargeld.

Schrumpft das Filialnetz der Postbank?

Ja, deutlich: von rund 550 eigenen Finanzcentern auf etwa 320 bis Mitte 2026. Ergänzend bestehen rund 4.400 Partnerfilialen der Deutschen Post mit eingeschränktem Serviceumfang.

Wie hoch ist der Dispozins bei der Postbank?

Je nach Kontomodell zwischen rund 11,5 und 12 Prozent — damit deutlich teurer als günstige Direktbanken wie C24 mit 7,49 Prozent.

Was passiert, wenn ich der Postbank-Kontoumstellung nicht zustimme?

Sie bleiben zunächst im alten Vertrag mit den bisherigen Konditionen — eine Bank kann Vertragsänderungen nicht ohne aktive Zustimmung durchsetzen. Wie lange alte Modelle technisch erhalten bleiben, hat die Postbank allerdings nicht spezifiziert.

Was sind die neuen Pockets bei der Postbank?

Bis zu drei digitale Unterkonten mit eigener IBAN, ähnlich den Pockets von C24. Sie sind allerdings nur in den kostenpflichtigen Modellen Giro plus und Giro extra plus enthalten, nicht im kostenlosen Giro pur.

Ist die Postbank Teil der Deutschen Bank?

Ja, seit 2010. Beide Banken agieren aber unter eigener Marke mit eigenem Filialnetz. Der Automatenzugang über die Cash Group ist für Kundinnen und Kunden beider Institute nahezu identisch.

Warum wurde die Postbank-Umstellung kritisiert?

Verbraucherschützer bemängelten, dass die Schreiben an Bestandskunden nicht klar offenlegten, was bei Nichtzustimmung geschieht, und dass enge Fristen als Verkaufsdruck wahrgenommen wurden.

Was ist die Postbank Vorteilswelt?

Ein Rabattprogramm mit über 100 wechselnden Partnerangeboten, das allen Kontomodellen außer dem historischen Giro direkt zur Verfügung steht. Giro-pur-Kunden erhalten zusätzliche Sonderkonditionen.

Wie erfahre ich von Preisänderungen bei der Postbank?

Über das Online-Postfach und postalisch, mit mindestens zwei Monaten Vorlauf, wie gesetzlich vorgeschrieben. Ein regelmäßiger Blick ins Online-Banking verhindert, dass Sie die Frist für ein Sonderkündigungsrecht verpassen.

Girokonto bei der Postbank eröffnen

Giro pur, Giro plus oder Giro extra plus im direkten Vergleich.